Archiv für November 2006

Weizen 2 % / Mais 1,8 % / Sojaöl 0,8 % fester

Dann folgen die Sojabohnen mit 0,5% fester und der Sojaschrot mit unverändert.

Im Sojakomplex bleibt das Öl führend, und obwohl diese Öl-Aufwärtsbewegung bereits einiges an Wegstrecke bergauf bewältigt hat, bleiben die Indikatoren auf LONG. Es wird zwar in Deutschland ab Jan.07 die reguläre Kraftstoffsteuer auf Öl-Raffinate ausserhalb der DIN-Norm erhoben(natürlich nur wenn Sie als Kraftstoff verwendet werden, Raffinate als Lebensmittel bleiben steuerfrei), der Gesetzgeber würgt damit eine Entwicklung im Bereich reine Pflanzenöltreibstoffe ab was aber noch nichts besonders ist, weil der Staat höhere Ziele verfolgt, das reduziert die Nachfrage ganz erheblich. Aber die internationalen Märkte schauen und schauten bisher auch nicht so sehr nach Deutschland, so das diese regionale Entscheidung auf die Kursentwicklung keinen Einfluss nimmt. Vielmehr macht man sich auf den Weltmärkten zunehmend Sorgen wegen der hohen Verbrauchsquote von Pflanzenöl/fett zur Energiegewinnung. Deshalb ziehen diese Produkte weiter an und können sich sogar gegen das Erdöl zunehmend eigenständig nach oben entwickeln. Auch dieser Entwicklungszyklus hat sein Ende, aber darauf müssen wir noch warten. Solange lassen wir unsere Gewinne im Sojaöl laufen.

Für Sojabohne und Sojaschrot bleiben die Signale auf schwächere Tendenz und Verkaufsempfehlung. Wir sind short, müssen also nichts mehr tun. Es muss der Markt die Antworten liefern, bei Sojaöl scheint die Ansage recht deutlich, bei den Bohnen wie auch beim Schrot zeigte Chicago bereits erste Anzeichen für die Trendumkehr, durchsetzen konnte sich der Downtrend noch nicht – ein wenig Geduld brauchen wir noch. Die Jahresend-Positionierungen erhalten mit der erhöhten Liquidität noch vorübergehend einen stabilen Markt. Aber jeder weiss, das Jahr dauert nicht mehr lange. 

Sojakomplex-Depot profitiert auf breiter Front

Weil die verkauften Produkte gefallen sind, Sojabohnen und Sojaschrot mit 3/4 % und 1% schwächer. Und weil die Sojaöl-Long Position gegen Bohne und Schrot am Ende mit einem wunderbaren Aufschlag von 20 Ticks glänzen konnte.

Von der Getreidefront kamen heute keine Impulse, Mais und Weizen sind nicht wirklich verändert aus dem Handel gegangen.

Bemerkenswert finde ich, die intakte Marktmechanik des festeren Öls bei rückwärtigen Bohnenkursen. So haben wir das an dieser Stelle vor einigen Tagen vorherprognostiziert, dass die Sojaölzeit bei schwächeren Bohnen und Schrotnotierungen anbricht. Diese Zusammenhänge gelten bereits seit einigen Monaten. Die Indikatoren lassen zur Zeit das Ende dieses Zusammenspiels noch offen.

Mit der heutigen Bösensitzung erhalten unsere Kauf-Verkaufsentscheidungen eine wohltuende Bestätigung. So werden wir weiter an der eingeschlagenen Strategie festhalten, solange bis sich an den Trendzeigern etwas verändert.

Short im Sojaschrot

Die umsatzschwachen Tage in der vergangenen Woche wirbelten die Indikatoren durcheinander. Gestern, Montag, zeigte die Börse wieder ihr wahres Gesicht. Hohe Umsätze lassen zusammen mit den Sojakomplex Forecast Indikatoren folgende Trends erwarten:

Sojabohnen: Abwärts.

Sojaöl: Aufwärts.

Sojaschrot: Abwärts.

Sojabohnen dürften in eine Top Bildung laufen, weil

1. der Forecast Indikator gestern trotz steigender Notierungen in die Knie ging und sich der Verkaufsignal-Schwelle nähert.

2. die höheren Umsätze signalisieren, dass die Marktteilnehmer ihre Vorbereitungen auf die Top Bildung fortsetzen. Kurz vor der Feiertagspause unternahmen sie nichts und ließen dadurch den Markt steigen. Gestern setzten sie ihre Aktivitäten zur Top Bildung, die sie Ende Oktober/Anfang November starteten, fort.

Sojaschrot dürfte fallen, weil

1. der Forecast Indikator massiv gefallen ist und deutlich in der Verkaufsignal-Zone notiert.

2. die Umsatzindikatoren auffällige Spitzen zeigen. Der Kursanstieg gestern darf deshalb als euphorische Übertreibung angesehen werden – ein Zucken des Marktes, bei dem Short Spekulanten die Gelegenheit erhielten, günstig einzusteigen.

Allein beim Sojaöl zeigen die Indikatoren solide aufwärts. Ohne Übertreibungsphase, mit mittleren Umsätzen und mit einem seitwärts pendelnden Forecast Indikator erwarten wir einen anhaltenden Aufwärtstrend.

Die unterschiedlichen Richtungen der Sojakomplex-Bereiche passen zueinander. Eine Rotation der Rohstoffe mit wechselnden Favoriten gab es in der Vergangenheit oft – insbesondere in der Kombination des festen Öls bei schwachen Bohnen und fallendem Schrot.

Es ist geplant, für das Musterdepot von Sojakomplex.de zur Eröffnung beim Sojaschrot SHORT zu gehen. Die anderen Positionen (Bohnen SHORT, Öl LONG) bleiben unverändert.

Spannende Entwicklung

Die Indikatoren werden nochmal durcheinander gemischt, so entsteht ein verwirrendes Gesamtbild.

Trotz allem hat die CboT auch heute wieder einen festeren Tag hinter sich bringen können. Sojaöl lag 20 Ticks oder etwa 3/4 Prozent höher, gefolgt von den Sojabohnen mit prozentual vergleichbaren Aufschlägen und Sojaschrot war der Ein-Prozent Marke am nächsten gekommen.

Es sieht alles so friedlich aus, reine Harmonie im gesamten Sojakomplex. Die Signalwechsel gab es Anfang November bis etwa zum 06.11. und auf dieses Niveau kann/wird der Markt wieder zurückkommen. Das klingt aufgrund des unbekümmerten Aufwärtstrends unwahrscheinlich oder unrealistisch, doch die vordergründige Ruhe sollte uns nicht über die Aktivitäten im Hintergrund hinwegtäuschen. Noch kann der Agrarbereich von verschiedenen kurstreibenden Einflüssen profitieren und stetig zulegen. Doch das Pulver kann bald verschossen sein und die Realität hat uns wieder. Das mühsame Tagesgeschäft ist anstrengender als in der Euphorie neue Höchststände zu erhandeln ohne Rücksicht auf die Risiken.

Die profitierende Sojaöl-Long Position bleibt im Depot, wie auch die verlustige Sojabohnen-short Position. Noch lassen wir diese Zusammensetzung unverändert, beobachten aber gerade die Sojabohne genau um frühzeitig bzw. noch rechtzeitig reagieren zu können. Auslöser wäre eine klare Indikatoren-Richtung bei der Bohne.

Wieder nach verkürztem Handel, festere CboT

Vorallem der Sojaschrot konnte zulegen, gefolgt von den Sojabohnen und schlussendlich Sojaöl. Wobei das Öl kaum verändert notiert und auch im Börsenverlauf von dieser Linie kaum abweichen konnte. Anders die Bohnen mit etwa 10 c fester und der Sojaschrot mit 2,7 – 3,2 $ höher.

Jetzt notieren bis auf die ersten beiden Termine, sämtliche Sojabohnen-Monate zum Teil deutlich über der 7 $/bu-Marke. Die letzten beiden Handelstage waren feiertagsbedingt mit niedrigen Umsätzen begleitet und lassen deshalb den Schluss zu, dass es noch keine Trendumkehr – Anzeichen für die kommenden Tage geben wird. Also durchaus noch einige festere Börsen möglich. Das gefällt unserer Depot-Position Short-Zertifikat Bohnen gar nicht – das Indikator-Verkaufssignal ist deshalb nicht Falsch, sondern sehr frühzeitig aufgetreten bzw. wir wollten schneller sein und hatten zum Zeitpunkt der Positionsaufnahme das Verkaufssignal vorweggenommen, was uns jetzt ein wenig ins schwitzen bringt weil wir eine längere Zeit (als erwartet) aussitzen müssen. Ob es sogar nochmal sinnvoll wird diese Position kurzzeitig aufzulösen und einige Tage später mit einem besseren Einstieg nochmal zu eröffnen, werden wir Anfang kommender Woche überprüfen. Dann werden die Umsätze und Marktteilnehmerzahl wieder ein Normalmass erreichen, was die Indikatorenberechnung unterstützt.

Sojaschrot zieht an, weil der physische Markt weiterhin starke Nachfrage zeigt und die Versorgung, Logistik usw. jetzt für die kommenden letzten Wochen in diesem Jahr festgezurrt werden müssen.

Sojaöl kann dann nur stehen bleiben, wenn ihre beiden Begleitmärkte Festigkeit demonstrieren. Die Öl-Zeit kommt mit schwächeren Schrotkursen wieder zurück. Ausserdem ist Öl sehr gut gelaufen und braucht Verschnaufpausen. Die Long-Sojaöl-Position steht blendend da und kann ca. 9,5% Kursgewinn verzeichnen.

Heute bleibt das sojakomplex-Depot unverändert und für Positionsänderungs-Entscheidungen wollen wir die ersten Börsensitzungen in der neuen Woche abwarten.

Heute mit verkürzter CboT-Handelszeit

Weil man morgen den wohl wichtigsten Feiertag in USA vor sich hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Thanksgiving

http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=16286&CP=0&F=47#newmsg

Thanksgiving – Erntedankfest lässt jedes Jahr wieder die Börsen eher ruhig ins ganz lange Wochenende hinein laufen. Auch heute sind die Bewegungen und Ausschläge überschaubar und in Kürze erzählt.

Da wäre beim Sojaschrot ein klitze-kleines Plus zu berichten und bei Sojaöl wie auch bei den Sojabohnen praktisch keine Veränderung zum Vortag. Es lässt sich daraus keine mitreißende Story basteln.

Für die Händler der echten Ware, vorallem dem Sojaschrot, sei gesagt, dass es heute einen ganz ordentlichen Ansturm auf Dezember und Januar-Lieferungen gegeben hat. Die Versorgung ist gar nicht gut und die erwarteten Schiffsankünfte aus den Ursprüngen werden später kommen als wir in Europa es uns wünschen. Somit sind auch die Cif-Konsumten auf hiesige Ware angewiesen und vertilgen damit die verfügbare LKW-Ware in kurzer Zeit. Die Auswirkung ist bereits zu sehen. Waren Ende letzter Woche die Liefertermine noch auf prompt so haben die Hamsterkäufe der letzten Tage die Termine auf den 28.12. katapultiert, und ein weiteres Vorrücken steht nochmals an. Wer also heute ware gekauft hat konnte gerade noch die letzten Tage in diesem Jahr für den Liefertermin sichern. Wer morgen in Kauflaune ist, wird sich mit Januar 07 anfreunden müssen, oder kräftige Aufschläge an die Zweitehand bezahlen. Es hilft alles nix, da müssen wir durch.

Morgen, Do. 23.11. ist die CboT geschlossen und damit fehlt uns der Stoff für neue Berichte. Am Freitag wird wieder gehandelt, aber dann sicher mit wenig Schwung und kleiner Liquidität. Überraschungen sind trotzdem nie ausgeschlossen, allzu viel sollte man aber für diese Woche nicht mehr erwarten.

CboT gemixt

Sojaschrot wurde heute kaum verändert zum Vortag gehandelt. Bei Sojabohnen und Sojaöl gingen die Kurse beinah 1% höher aus dem Handel.

Weizen konnte ebenfalls deutliche Gewinne verzeichnen und beim Mais waren die Aufschläge moderat. Ein gemischtes Bild innerhalb der Agrarrohstoffe an der CboT.

Über die Festigkeit beim Sojaöl wundern wir uns nicht – die Indikatoren haben nichts anderes erwarteten lassen. Dass die Bohne mitzieht und keine Schwäche zeigt ist da schon auffälliger. Natürlich gehen wir auf das Jahresende zu und der eine oder andere glaubt eine gleichnamige Ralley zu entdecken auf der man noch aufspringen kann. Der Markt ist die letzten Wochen gut gelaufen und für einige Freunde der bunten Linien ergeben sich daraus charttechnische Kaufsignale. Jetzt kommt auch noch der November-Monats-Ende, und viele wissen bei diesem Wort was das heisst, Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber. Das wiederum will investiert werden und sehr häufig ziehen die Aktien und neuerdings auch die Rohstoffbörsen mit diesem neuen “Blut” nochmal an. Bevor dann kurz vor oder gleich nach den Feiertagen die Kurse wieder schwächeln und sogar in einen mehrwöchigen Abwärtstrend truddeln.

Soweit die einfache Erklärung. Leider haben die statistischen Prognosen über bereits Dagewesenem und die Ableitung daraus, dass es sich dieses Mal um ein similar-year handelt und die bevorstehende Bewegung aus einem Jahr im letzten Jahrtausend abgeleitet werden kann, immer das gleiche Problem - sie stimmen selten.

Wir wollen es nicht unnötig verkomplizieren, aber die jetzige Aussicht auf die kommenden Kursveränderungen schaut laut unseren Forecast-Indikatoren so aus:

  • Sojaöl bleibt ein Aufwärtstrend-Produkt – es gibt zwar stark warnende fundamentale Daten, die weiter Aufschläge nicht untersützen. Aber die Börse kann sich beim Sojaöl noch gut und gerne einige Tage/Wochen davon abkoppeln und weiter zulegen.
  • Sojabohnen sind dagegen im Indikatoren-Bild ein Verkauf. Weil Bohnen gerne von Öl-Trends profitieren ist das mitlaufen noch keine Überraschung, trotzdem muss man jetzt schon sehr vorsichtig werden. Bei den Sojabohnen scheint der Markt die 7 $ Hürde im Visier zu haben. Danach wäre dann aber Zeit für den erwarteten Abwärtstrend. Die Sojabohne bleibt aber von jetzt an kitzlig, die Art und Weise wie sie die 7 $ stürmt wird auch Hinweise liefern ob der Trendwechsel kommt.
  • Sojaschrot ist scheinbar führungslos. Der physische Markt wird weiterhin hohe Preise erzielen, weil die Logistik zum Jahreswechsel ein wichtiges Thema ist und auch für dieses Jahr ein Wörtchen bei der Preisbildung mitreden will. So könnte CboT-Schrot noch einige Tage hin und her schwanken – beeinflusst von den letzten Positionspflegemassnahmen der grossen Sojaschrot-Ablader. Die Zeit für eine Spekulation im Sojaschrot kommt möglicherweise erst wieder im Neuen Jahr.

Computerbörse zeigt stramm nach oben

Wegen einer limit-up Sojabörse in China will auch Chicago nach oben. Die Freitagskurse lagen am Ende kaum verändert, gerade noch im grünen Bereich. Und heute morgen helfen die Chinesen der US-Börse bei denn Sojabohnen und bei Sojaöl auf + 2 % und beim Sojaschrot + 1,5 % ein schönes Stück raufwärts.

Jahresendralley ? Oder normales Markt-Rauschen ? Die Indikatoren lassen  uns weiter long im Sojaöl und warnen für Bohnen und Schrot. Heute sollten man auf jeden Fall eine festere CboT einkalkulieren. Ob der Markt nachhaltig aufwärts streben kann bleibt auf jeden Fall zu bezweifeln.

Sojaöl-Long gewinne laufen lassen – Sojabohnen-short Zertifikat bleibt aufgrund der Indikatoren weiterhin im Depot, kurzfristige Buchverluste sollten bald überstanden sein.

Soja, Getreide, Rohöl – einen Hauch fester

Alles ist gestiegen, aber die Aufschläge entsprechen dem Bewässerungsgrad eines Morgentaus. Lange Zeit lagen die Sojakomplex-Notierungen im Minus und so grade noch vor Handelsschluss schoben die Marktteilnehmer die Kurse über die Vortageslinie und erkämpften sich damit wenigstens einen Achtungserfolg.

Am Montag werden welche schreiben, dass die Agrarmärkte den ebenfalls schlappen Energiemärkten folgen und somit war einfach nicht mehr drin. Die gleiche Leute haben vor wenigen Tagen noch die Überschrift geprägt, das Energie in Zukunft nicht mehr in barrel sondern in bushel gemessen wird. Die Story-Schreiber sind wiederkehrend und können sich schnell von Ihren Ideen trennen und das Gegenteil prophezeien. Tatsächlich muss man mit dieser Energie aus Getreide-Geschichte etwas überlegter umgehen. Ethanol aus der ersten und in einigen Jahren aus der zweiten Entwicklungsstufe werden natürlich die Warenströme und Bedarfsmengen an Agrarrohstoffen stark verändern. Genauso werden die Biodiesel-Pflanzenöl Kraftstoffe das Anbauverhalten und die Ölsaatenverwendung über den Haufen werfen.

Aber nicht in einem Monat und nicht ein einem Jahr können die Verarbeitungskapazitäten geschaffen werden um diese pflanzlichen Rohstoffe in Energieträger zu veredeln. Was soll also der Long-Spekulant mit seinem Mais im Nov.06 anfangen, wenn die Ethanol-Bude für seine Ware erst im Sept.07 eingeweiht wird und von da an Mais benötigt ? Er wird sich zwischendurch von seiner Position nochmal trennen müssen und zu einem späteren Zeitpunkt den Markt wieder von der Kaufseite anpacken.

Damit sind starke Schwankungen vorprogrammiert und gleichzeitig wird man nach unten stärker unterstützte Märkte vorfinden. D.h. nach entsprechenden Abschlägen werden die ersten Käufer wieder bereit sein einzusteigen und damit stabilisiert sich der Markt schneller als das vor eingigen Jahren der Fall gewesen wäre. Damals gab es den Faktor Energie noch nicht und der Sojakomplex war wesentlich stärker der physischen Angebots- und Nachfragesituation ausgeliefert.

Als die Getreidehausse noch mit Vollgas in Fahrt war, zeigten unsere Indikatoren bereits deutliche Umschichtungen und signalisierten ein Ende der Aufwärtsbewegung. Tatsächlich ging es von da an abwärts.

Sojakomplex-Gesamt von Aufwärts auf Neutral

Sojabohnen Indikator bleibt unter der Trendschwelle und sagt Verkaufen (was wir bereits vorweggenommen haben und halten im Depot ein Short-Zertifikat)

Sojaöl Indikator konnte sich dem Sog von Bohnen und Schrot nicht gänzlich entziehen, bleibt aber noch immer auf der Kaufseite. Damit bleibt auch die Long-Position im Depot.

Sojaschrot Indikator von Aufwärts auf Neutral mit der zunehmenden Neigung ein Verkaufsignal zu generieren. Wir sind aber schon short auf Bohnen und werden Sojaschrot deswegen weiter beobachten um nach den erwarteten Abschlägen und frühzeitig vor der nächsten Aufwärtswelle zu kaufen.

 

Sojakomplex auf ganzer Linie – 1 %

Da waren sie wieder, die grünen Eröffnungskurse an der CboT. Erwartungsgemäß folgte nach dem festen Start ein schwacher Schluss. Keine wirkliche Überraschung, weil das Indikatoren-Bild zu deutlich für schwächelnde Kursverläufe passt. Somit bestätigt der Markt die Trendpfeile und die bereits bestehenden Verkaufsignale. Das Depot bleibt unverändert.